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Stammtisch trifft Beckstein

Stammtisch trifft Beckstein
Artikel vom:
21.06.2008
Artikel aus:
Bayerische Rundschau

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Einen Zufallstreffer landeten Reinald Kolb (53) und Franz Schübel (61), bekannt als der „kleinste Stammtisch Bayerns“. Im Nürnberger „Hexenhäusla“ trafen die beiden den bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein.
Die beiden pflegen nicht nur zu Hause Stammtischkultur, regelmäßig brechen die beiden zu Dienstreisen auf, um ein bisschen etwas von der fränkischen Bierkultur nach außen zu tragen. Die letzte Dienstreise führte den kleinsten Stammtisch Bayerns ins Nürnberger „Hexenhäusla“.
„Dorthin sind wir völlig zufällig gekommen. Es soll der schönste Biergarten in Nürnberg sein. Und schon als wir rein
liefen, fiel uns der große Audi mit Blaulicht auf“, schmunzelt Reinald Kolb. Und Franz Schübel fügt hinzu: „Das war eine Überraschung. Wir hätten nie gedacht, dass wir den Ministerpräsidenten treffen.”
Beckstein wurde im Biergarten von einem RTL-Kamerateam interviewt – und die Stadtsteinacherwaren dabei. „Der Ministerpräsident hatte nicht viel Zeit, aber er hat diese ungeheuere Volksnähe, die überhaupt nicht aufgesetzt ist. Das hat uns schon beeindruckt“, war Kolb ganz beeindruckt. Und auch Franz Schübel staunte:
„Der war so was von volkstümlich. Eben richtig einer von uns. Also ich hätte nie gedacht, dass eine so hoch gestellte politische Persönlichkeit so normal sein kann.“
Und ein kleines Geheimnis haben die Stadtsteinacher dem Ministerpräsidenten obendrein entlockt: Denn bei den Kameraaufnahmen stand ein Wasserglas auf dem Tisch, doch dort, wo die Fernsehkamera nicht hinschauen konnte – unterm Tisch – hatte der Ministerpräsident ein Weißbier deponiert.