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Kunst an der Brauerei

Kunst an der Brauerei
Artikel vom:
18.08.2012
Artikel aus:
Frankenpost

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„Fabrik-Art“ nennt die Initiative „Die Wüste lebt“ ihr neuestes Projekt. Die Brauerei Schübel ist zum Jubiläum dekoriert.

 

Zum 140-jährigen Bestehen der Privatbrauerei Schübel hat die Kulturinitiative „Die Wüste lebt“ wieder ein Kunstprojekt gestartet. Unter der Federführung von Wolfgang Martin, dem Vorsitzenden des Vereins, hat die Kulturinitiative zusammen mit verschiedenen Gruppen das Brauereigebäude an der Knollenstraße dekoriert. Die Fassade der Brauerei zeigt sich dem Betrachter, egal ob Spaziergängern, Fahrrad- oder Autofahrern, einmal ganz anders. Auffallend ist unter anderem ein riesiger „Schluckspecht“, den Marianne Renke gefertigt hat und der an der Fassade hochklettert. Daneben „explodieren“ schäumende Bierdosen, und das kostbare Schübelbier fließt von den Fenstern herunter. Schließlich ist noch ein riesiger Bierkrug zu sehen, den Ulrich Hadertauer aus Pappmaschee gefertigt hat und der mit seinen zwei Gesichtern aus einem Vorsprung im Obergeschoss der Brauerei baumelt. Wolfgang Martin hat sich mit dem kleinen Vorbau am Brauereigebäude beschäftigt. Darin lüftet er ein klein wenig das „Geheimnis des Bieres“.Was noch auffällt: Viele Gegenstände wie Geländer, Fensterbretter oder Verkehrspfosten sind liebe- und kunstvoll mit Stricksachen des Grafengehaiger Strickkreises eingepackt, der in der Bauernmarktscheune sein Zuhause hat und sich spontan an der „Fabrik-Art“ beteiligt hat. Die Dekoration ist noch bis Sonntag zu sehen.