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A fränkisch Bier? Bitt’ schön!

A fränkisch Bier? Bitt’ schön!
Artikel vom:
23.06.2010
Artikel aus:
Bayerische Rundschau

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Die Stadtsteinacher Traditionsbrauerei Schübel hat zum Tag der Franken, der am ersten Juli-Wochenende in Kulmbach gefeiert wird, eigens "a fränkisch" hergestellt. Dafür werden ausschließlich Malz und Hopfen aus der Region verwendet

Durst wird durch Bier erst schön, hat einmal ein kluger Mann festgestellt. "Und der Tag der Franken braucht ein fränkisches Bier", spinnt Braumeister Jürgen Münch diesen Gedanken weiter. "A fränkisch" ist jetzt zu haben.

Schon im vergangenen Jahr waren die Mitglieder des Stadtsteinacher Frankenstammtisches "A frängischer Freidochomnd" mit Jürgen Münch ins Gespräch gekommen, ob die Brauerei Schübel nicht ein fränkisches Bier herstellen könnte. Und der 44-Jährige zeigte durchaus den Ehrgeiz, ein solches Getränk "für alle Freunde eines guten Bieres" einzubrauen.

Bis es aber soweit war, waren viele Hürden zu nehmen. Wie soll das Bier heißen? Gibt es diesen Namen dann vielleicht schon? Wie soll es schmecken und aussehen? Und wie stark soll es sein?


Als Wort- und Bildmarke geschützt

Braumeister Münch machte sich also zusammen mit Frau Andrea daran, all diese Fragen zu beantworten. "Und das hat sich organisatorisch ganz schön hingezogen", kommentiert er beispielsweise die Tatsache, dass für die Bierkreation sogar das Deutsche Marken- und Patentamt einbezogen werden musste. Immerhin durfte der Geistesblitz bei der Namensfindung - herausgekommen ist "a fränkisch" ("Das kann man prima bestellen: Wirt, gib mir noch a fränkisch") - noch nicht existieren. "Das hat geklappt. Wir haben den Namen dann gleich als Wort- und Bildmarke schützen lassen", erzählt Andrea Schübel-Münch.


"A fränkisch ist typisch fränkisch"

Und das Bier selbst? "A fränkisch ist typisch fränkisch", erklärt Braumeister Münch in fränkischer Logik und beschreibt es als unfiltriertes Kellerbier, etwas dunkler angelegt und nur mit fränkischem Malz und Hopfen hergestellt. "Ich habe auch großen Wert auf die offene Gärung gelegt, damit die Gärprodukte besser entweichen können. Das gibt vom Geschmack her eine schönere Nuance", schildert der 44-Jährige seine Arbeitsmethode. Die "technischen Daten" von "a fränkisch" fügt er am Schluss hinzu: "Die Stammwürze liegt bei 11,8 Prozent, der Alkoholgehalt bei 4,9 Prozent."


Vorstellung am "Freidochomnd"

Dem fränkischen Stammtisch "A frängischer Freidochomnd" wird natürlich eine gesonderte Verkostung gewidmet. Die geht am kommenden Freitag um 18.30 Uhr im Gasthof "Zum Goldenen Hirschen" am Marktplatz über die Bühne. "Aber da kann auch jeder andere kommen."